Matcha, Videoschnitt um Mitternacht & achtsamer Schlaf: Einblick in den Tagesablauf einer Creatorin

Sie sind ständig unterwegs. Filmen, schneiden, posten. Was haben Sie darüber gelernt, Kreativität und Selbstfürsorge in Einklang zu bringen?

Das Wichtigste, was man sowohl für seine Kreativität als auch für sein Wohlbefinden tun kann, ist, sich auszuruhen. Ich bin fest davon überzeugt, dass Ruhe ein wesentlicher Teil dessen ist, wie wir Menschen geschaffen sind, und deshalb brauchen wir jede Nacht Schlaf. Als ich aufwuchs, gerade in einem asiatischen Elternhaus, waren meine Tage mit Schule und mehreren Zusatzkursen vollgepackt, die um 7 Uhr begannen und oft erst um 21:30 Uhr endeten. Im Architekturstudium war es nicht anders, und ich habe mich sechs Jahre lang durchgekämpft und den Burnout ignoriert, weil ich es nicht besser wusste. Jetzt lerne ich, Ruhe zuzulassen und auf meinen Körper zu hören. Sich Zeit für Pausen zu nehmen, macht wirklich einen Unterschied, besonders wenn man sich bewusst dafür entscheidet, langsamer zu machen und durchzuatmen.

Wie sieht ein „produktiver Tag“ für Sie aus, und woran merken Sie, dass er Ihnen gelungen ist?

Ein produktiver Tag bedeutet für mich, vier zentrale Erfolge zu erzielen: mental, körperlich, spirituell und beim Lernen. Ich mache mir keinen Stress, alles auf meiner To-do-Liste abzuhaken, solange ich diese vier erreiche. Außerdem setze ich mir Quartalsziele, weil mir bewusst ist, dass manche Tage produktiver sind als andere. Es geht um stetigen Fortschritt, nicht um Perfektion.

Wenn Ihr Leben eine Wellness-Ästhetik hätte, wie würde sie sich anfühlen?

Stellen Sie sich einen hellen Frühlingstag vor: in der Sonne sitzen, einen Matcha in der Hand, leise Musik im Hintergrund und eine sanfte Brise in der Luft. Ich liebe natürliches Licht um mich herum, dann fühlt sich einfach alles richtig an. Oft bin ich in eine gemütliche Decke gekuschelt, schreibe Tagebuch und lese in meiner Bibel. In diesen ruhigen Momenten fühle ich mich am friedlichsten und am meisten geerdet.

Wann sind Sie als Creatorin am meisten „im Flow“? Bei der morgendlichen Arbeit oder bei nächtlichen Schnittmarathons?

Meinen Flow finde ich eher nachts. Ich habe mich sehr bemüht, ein Morgenmensch zu werden, aber mein Gehirn arbeitet früh am Tag einfach nicht mit voller Kapazität. Also habe ich gelernt, meinen natürlichen Rhythmus anzunehmen. Ich genieße ruhige Morgen, an denen ich mich mit einfachen Aufgaben sammle, und tauche abends in konzentrierte Arbeit ein.

Apropos Schlaf … Was war Ihr erster Gedanke, als Sie den Luna Smart Ring ausprobiert haben?

Mein erster Gedanke war: „Er glänzt so schön und ist so leicht!“ Die Vorstellung, meinen Schlaf zu tracken, hat mich wirklich begeistert. Ich glaube fest daran, Muster zu verfolgen und kleine, schrittweise Verbesserungen vorzunehmen, und der Luna Ring macht das so einfach. Manchmal vergesse ich sogar, dass ich ihn trage, was perfekt ist, weil er sich so natürlich anfühlt!

Wenn Ihr Schlaf-Score ein Sternzeichen wäre, welches wäre es?

Ich richte mich nicht nach Sternzeichen, aber wenn mein Schlaf-Score ein Sternzeichen wäre, dann wäre es wohl die Sorte, die es immer auf die Spitze treibt: Ich gehe viel später schlafen, als ich sollte! Ich lerne aber definitiv, besseren Schlaf zur Priorität zu machen.

Hat der Ring Sie in irgendeiner Weise überrascht? Gab es einen Moment nach dem Motto „Moment, mir war gar nicht klar, dass ich das brauche“?

Die größte Überraschung für mich war, wie sehr mir der Luna Ring mein Stressniveau bewusster gemacht hat. Es war ein Augenöffner zu sehen, wie sich bestimmte Aktivitäten und Umgebungen direkt auf meinen Stress auswirken, und heute achte ich bewusster darauf, wofür ich meine Energie einsetze. Ich habe gelernt, darauf zu achten, was mir Kraft raubt und was mir neue Kraft gibt. Das hilft mir, bewusstere Entscheidungen darüber zu treffen, mit welchen Menschen und Orten ich mich umgebe.

Hat der Blick auf Ihre Schlaf- oder Erholungsdaten Ihre Gewohnheiten beim Erstellen von Inhalten verändert?

Auf jeden Fall. An manchen Tagen fühle ich mich einfach träge, und es hilft, Daten zu haben, die bestätigen, was ich fühle. Wenn meine Werte niedriger sind, erlaube ich mir, es ruhig angehen zu lassen. Und es ist unglaublich befriedigend zu sehen, wie die Werte am nächsten Tag wieder steigen, weil man auf seinen Körper gehört und ihm die Ruhe gegeben hat, die er brauchte.

Sieht Wellness für Creator Ihrer Meinung nach anders aus als für Sportler oder Büroangestellte?

Definitiv. Wellness sieht für jeden anders aus, je nachdem, woran unser Körper gewöhnt ist und welchen Lebensstil wir führen. Creator brauchen vielleicht andere Dinge als Sportler oder Büroangestellte. Zumindest sollten wir alle weniger Stress und besseren Schlaf anstreben, aber wie Wellness aussieht, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Was bedeutet es für Sie, sich wirklich „ausgeruht“ zu fühlen? Ist es Schlaf, Freiraum oder etwas anderes?

Wirklich ausgeruht zu sein bedeutet für mich, den Raum zu haben, um im Frieden mit mir zu sein (mental, emotional und körperlich), ohne Hektik und ohne mich überfordert zu fühlen. Es geht darum, ein Gefühl der Ruhe zu schaffen, selbst wenn ein voller Tag bevorsteht. Diese Ruhe entsteht dadurch, wie ich meinen Tag beende: Wenn ich runterfahre und reflektiere, kann ich abschalten und neu starten. Es geht nicht nur um Schlaf, sondern darum, mir einen friedlichen Raum zu schaffen, damit ich den nächsten Tag geerdet beginnen kann, mit der Zeit und dem Raum, die ich brauche, um mich vollständig erholt zu fühlen.

Vier Porträts von Jasmine

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